Der Schiffbau

Der Schiffbau

Avantgarde-Design, ständige Innovation, technische Entscheidungen für bessere Performance, Komfort auf dem Wasser, viel Raum, Sicherheit und Zuverlässigkeit...

GEMEINSAM ZU GROSSZÜGIGKEIT

Katamarane von Lagoon sind von Natur aus großzügig. Sie bieten großflächige und gesellige Wohnbereiche, die einen unbehinderten Fluss zwischen Außen- und Innenbereichen ermöglichen, während gleichzeitig helle Kabinen in das Raumangebot eingegliedert werden. „Lagoon stellt das Leben an Bord an erste Stelle.", erklärt Marc Van Peteghem. Er ist gemeinsam mit Vincent Lauriot-Prévost Gründer des Konstruktionsbüros VPLP, das für seine Mehrrumpfboote internationale Bekanntheit erlangt hat. „Jede Lagoon muss sowohl einzigartig als auch Teil einer Familie sein. Wir bemühen uns, dieses Gefühl von Stimmigkeit und Harmonie beim Segeln auf einer Lagoon zu erhalten. Zusätzlich zu unserer DNA, die uns zur Zeichnung seetüchtiger, sicherer Boote neigen lässt, verfolgen wir das Ziel hoher - sogar sehr hoher - Performance-Level." 

Druckwassersysteme für Warmwasser, Kühl- oder Klimaanlagen: Komfort an Bord einer Fahrtenyacht benötigt eine gewisse Menge an Ausrüstung, die gemäß strikter Vorschriften installiert werden muss. Diese Entscheidungen sind im wahrsten Sinne des Wortes „schwerwiegend“ – im Schiffsbau spricht man von Verdrängung – und ein Punkt, den die Designer von Lagoon mit Argusaugen beobachten. Denn unter den an der Kreation von Lagoon-Yachten beteiligten Männern und Frauen entsteht durch rege Kommunikation eine Art Wetteifer, der den Austausch von Ideen und Innovationen beflügelt - ohne jedoch in Auseinandersetzungen zu enden. „Wir liegen bezüglich unserer Ziele alle auf der gleichen Wellenlänge.", fügt Marc Van Peteghem hinzu.

„Wir beginnen mit einem globalen Plan, der von der Werft und den Designern jeweils unterschiedlich aufgenommen wird. Es gibt keine Ego-Probleme - wir haben Diskussionen und Spaß dabei!"

Aus diesen Diskussionen ging beispielsweise die Entscheidung für das "Gull-Wing"-Brückendeck hervor, das ein komfortableres Segelerlebnis bietet, und auch, dass die Rümpfe nun mit dem Infusionsverfahren produziert werden, durch das der notwendige Harzanteil angepasst und somit wiederum die Umsetzung von Balsa-Sandwich erleichtert werden konnte. Außerdem wurden nun einheitlich Bullaugen in die Rümpfe eingebaut und der Mastfuß weiter achtern gesetzt. Dadurch ließ sich das Stampfen reduzieren und das Großsegel, das nun höher und schmaler geschnitten ist, ist leichter zu setzen und trimmen. Zwar haben wir zuerst über Gewicht geredet, und nun reden wir über die Form der Segel: Marc Van Peteghem erinnert uns daran, dass alle Elemente eines Bootes durch einen unsichtbaren Faden miteinander in Verbindung stehen - einer logischen Idee, die seiner Einheit zugrunde liegt. Im Übrigen kommen nur zwei Worte in den Sinn, um das Manövrieren einer Lagoon zu beschreiben: einfach und zuverlässig. Unter jedem Rumpf befindet sich kein Schwert mehr, was zu zerbrechlich und kompliziert zu nutzen ist, sondern ein robuster Flossenkiel, der unter Segel effizient arbeitet und im Falle einer Grundberührung die Rümpfe und Ruderblätter schützt. Der Steuerstand, von dem aus das Großsegel getrimmt wird, liegt etwas versetzt vom für Geselligkeit konzipierten großen Cockpit, bleibt aber für jedermann einfach zugänglich. Die Dynamik des Teams von Lagoon brachte auch etwas verwegene Entwicklungen hervor, wie beispielsweise ein Cockpit auf dem Vorschiff auf Katamaranen über 12 Meter Länge. Kurz gesagt, jeder Tag ist ein Abenteuer und wir versprechen noch viele weitere wunderbare Überraschungen.

VPLP

DER GEIST VON LAGOON

„VPLP Design ist großartig. Ihre Multihull-Expertise ist phänomenal und die Erfahrung einzigartig. Ich denke, sie sind die Besten.", sagt Bruno Belmont, Gesamtprojektleiter bei Lagoon. „Mit VPLP können wir Ideen konkret entwickeln." VPLP wurde von einem Duo gegründet, die beide an der Southampton University of Naval Architecture studiert hatten. Vincent Lauriot-Prévost und Marc Van Peteghem schlossen sich im Jahr 1983 zusammen und zeichneten ihren ersten Trimaran, der schon damals mit Foils ausgestattet war. Das war zukunftsorientiertes Denken! Ein Jahr später, 1984, wurden Marc und Vincent im Rahmen eines kleinen, von Florence Cathiard ins Leben gerufenen Wettbewerbs mit einem Preis ausgezeichnet. Sie konzipierten einen 55 Fuß langen Fahrtenkatamaran. Vier Einheiten wurden aufgrund dieser Baupläne verkauft: die Lagoon-Saga war geboren. Nach einem reibungslosen Start erntete VPLP auch weiterhin viel Erfolg - beispielsweise als Partner von BMW Oracle, dem Gewinner des 33. America's Cup - und besteht nun als exklusiver Konstrukteur von Lagoon. „Für mich ist die Beziehung zu den Elementen sehr wichtig, zum Beispiel Beleuchtung und Luftzirkulation an Bord.", erklärt Marc Van Peteghem. „Das Schöne an einem Segelboot ist, dass man an Bord auf einmal wieder Zeit hat. Beim Segeln ist der Weg ebenso wichtig wie das Ziel." Als vor ein paar Jahren Patrick Le Quémont zu VPLP stieß, wurde auch der Name um das Wort Design erweitert. Diese Legende des Automobildesigns hat seinen Karriereweg umgeschrieben und lenkt nun seine Kreativität in die Gestaltung von Segelbooten. Insbesondere die Lagoon 42 und die SEVENTY 7 sind aus dieser Symbiose hervorgegangen, die auch weiterhin vielversprechend verläuft.

 

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